HANDKOLORIERTE STEREOFOTOS

Die Technik des Kolorierens kam beinahe mit der Erfindung der Fotografie auf. Da es zu dieser Zeit noch keine Farbfotografie gab, wurden die Farben auf Glas-oder Papierbilder in mühevoller Kleinarbeit mit dem Pinsel unter einer Lupe aufgetragen. Als Farben wurden überwiegend Eiweißlasuren verwendet. Das Kolorieren bot keine technischen Schwierigkeiten, wohl aber mußte es mit gutem Geschmack und etwas Farbsinn ausgeführt werden. Es genügte nicht eine Wiese grün und den Himmel blau zu malen, sondern die Stimmung mußte in der Gesamtheit erfaßt und nach Möglichkeit in einer natürlichen Farbtönung wiedergegeben werden. Da die Malkunst bei den damaligen “Malern” (überwiegend Heimarbeiter) verschieden war, gleicht deshalb kein Bild dem anderen. Jedes Bild ist daher ein Unikat und manchmal sogar ein kleines Kunstwerk und darin liegt auch der Reiz solche Fotos zu sammeln.

KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm, um 1860

KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm, um 1860

KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm, um 1860

KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm, um 1900

KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm für Werbung, um 1915

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Koloriertes Stereofoto 9 x 18 cm, aus der Serie GROUPES DE GENRE aus der “Collection F. H.,Paris”, um 1870

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KOLORIERTE STEREOFOTOS 9 x 18 cm, “Humor”, um 1860.

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KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm, “Frivol”, um 1880.

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KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm, “Erotik”, um 1890.

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KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm, um 1880.

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KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm, Rückseite: “The Love Letter”, um 1860. Junge Dame beim Betrachten von Stereofotos mit Brewster-Stereoskop.

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KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm, “Paying Toll”, um 1880.

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KOLORIERTES STEREOFOTO 9 x 18 cm aus der Serie "Hans & Grethel" (Deutsche Märchen). Hergestellt um 1865 vom Verlag Erche & Liersch, Berlin. Vertrieb: C. Eckenrath, Berlin.